Ein schlechter Dienst am Fussballsport
Mit dem 2:0 Heimsieg in der vorletzten Runde gegen die Hartberger, schien der Tisch für ein Festmahl unseres GAK bereits gedeckt zu sein, das Menue dazu sollte mit dem letzten Spiel gegen den FC Blau Weiss Linz in Linz serviert werden.
Dass es nicht dazu gekommen ist, der Tisch abgeräumt wurde, ehe noch die ersten Bissen serviert werden konnten, hatte wohl mehrere Gründe.
Ganz sicher nicht war es die fehlende Unterstützung durch die Fans, immerhin begleiteten doch an die Dreitausend ihren "GAK" nach Linz und erzeugten im großen Gugl-Areal echte Heimspielatmosphäre für ihre Mannschaft.



Eher war es da schon die eigene Abschlussschwäche, die zunächst jeden zählbaren Erfolg vereitelte.
Vielmehr noch war es aber die von den gegenerischen Mannschaften der beiden Aufstiegsaspiranten gezeigte Einsatzbereitschaft, die unterschiedlicher nicht hätte sein können, die letztendlich den Ausschlag zugunsten der Hartberger gab und wesentlich für die von vielen GAK Fans befürchteten, von den Hartberger erwarteten Geschehnisse auf dem anderen Schauplatz eines wahren Fussballkrimis verantwortlich zeichnete.
Auf der einen Seite Spieler, die zur Schlachtbank geführten Lämmern gleichend, kaum Widerstand entgegenzusetzen hatten oder wollten, auf der anderen Seite Spieler bereit, ihrem Gegener einen Kampf auf Biegen und Brechen zu liefern, als ob es für sie noch um Entscheidendes ginge.
Egal wieviele Tore der GAK an diesem Abend auch erzielt hätte, die Hartberger hätten vermutlich stets, die für den Aufstieg erforderlichen Treffer und wäre dies auch in zweistelliger Zahl gewesen, entgegengesetzt. So konnte es bei diesem Duell um den Auftsieg von vornherein nur einen Sieger geben: "die Hartberger".
Dabei mag es auch nicht als besonders verwunderlich erscheinen, dass eine Mannschaft, die man bis dahin nicht gerade als "Torfabrik" der Liga bezeichnen konnte, insgesamt knappe 2 Tore Schnitt, 2,6 bei ihren Heimspielen bisher, mit einer höchsten Differenz von 4 und maximal 5 geschossenen Toren, sich plötzlich bei ihrem letzten und entscheidenden Heimspiel als solche entpuppte.
Auf der Strecke blieb dabei nicht nur unser GAK, sondern auch der Fusballsport ganz allgemein, dem man damit keinen guten Dienst erwiesen hat.
Aber wen außer uns Fans kümmert das schon ?



Auch wenn man geneigt sein sollte, den Hartbergern den Meistertitel zu gönnen und ihnen zum Aufstieg zu gratulieren -"ich gehöre ganz sicher nicht dazu" - ein bitterer Nachgeschmack bleibt allemal bestehen.
Letztendlich war es jedoch nicht die letzte Runde alleine, die diese Meisterschaft entschieden hat und bleibt uns "GAK-Fans" nach dieser großen Enttäuschung nur die Hoffnung auf die nächste Saison und ausgleichende Fussballgerechtigkeit.
Wenn auch die Zukunft unseres GAK nun noch ungewiss erscheinen mag, wir vom "1.AHC-GAK" stehen weiterhin unverblümt zu ihm und werden ihm die Treue halten.
!!! Es leben die Roten , es lebe der GAK !!!
...der erste und außergewöhnlichste GAK Anhängerklub...