





Erhöhte Zuschauerzahlen kommen neben der unmittelbaren Unterstützung der Mannschaft bei ihren Spielen auch dem Verein insofern zugute, als damit auch sein öffentliches Interesse, insbesondere bei den Medien, gesteigert wird und ihm jener gesellschaftlicher Stellenwert zurückgegeben wird, den er jahrzehntelang innehatte. Auch dafür sollte es sich als Fan wohl lohnen, einzutreten.




...der erste und außergewöhnlichste GAK Anhängerklub
Der Meisterschaftsstart steht für unseren GAK unmittelbar bevor, nicht jedoch wie von vielen erwartet in der ADEG-Liga, sondern weiterhin in der Regionalliga.
Es erübrigen sich wohl weitere Diskussionen darüber, welches nun die tatsächlichen Gründe für das erneute Scheitern waren. Ob nun die mehr als fragwürdigen Ereignisse der letzten Runde, das ÖFB-Regulativ hinsichtlich der Strafverifizierung der Spiele eines während der Meisterschaft ausgeschiedenen Vereins, der Entscheidung des Aufstiegsduells aufgrund der Tordifferenz und nicht etwa der Spiele gegeneinander oder zweier Entscheidungsspiele oder nicht zuletzt auch mehr oder weniger selbstverschuldet durch unnötige Punkteverluste während der Meisterschaft. Alles ist angesichts des unumstößlichen Ergebnisses des verpassten Aufstieges nur mehr eine hypothetische Frage.
Faktum ist, dass wir Fans uns damit abzufinden haben, ein weiteres Jahr in der Regionalliga zu verbringen. Doch allen Unkenrufern, Pseudosympathisanten, stetig Besserwissern und sonstigen Fußballexperten zum Trotz, die unseren GAK sofort wieder totgeredet und – geschrieben haben, gibt es ihn immer noch und zeigt er sich durchaus weiter lebensfähig.
Schon sehr rasch hat man nämlich bei den Vereinsverantwortlichen um Präsident Kürschner das Trauma der verlorenen Meisterschaft und des verpassten Aufstieges überwunden und ging an die Planung für die kommende Saison heran.
Erfreulicherweise wurde es nichts aus der von vielen befürchteten Spielerflucht, blieb die Mannschaft größtenteils unverändert, konnten alle Leistungsträger der letzten Saison gehalten werden und sollte mit der Rückkehr von Philipp Schenk der Sturm an Durchschlagskraft gewonnen haben.
Ein derart eingespieltes Team müsste durchaus auch in der kommenden Saison bestehen können, wiewohl es ungleich schwieriger werden könnte, da die Konkurrenten teilweise ganz gehörig aufgerüstet haben und selbst im Falle des Meistertitels noch das Aufstiegsspiel gegen den Meister der Regionalliga Ost bevorstünde. Alles andere als eine leichte Aufgabe. Dazwischen liegen 32 mehr oder weniger schwere Runden, wobei es, wie die Vergangenheit zeigte, wichtig sein wird von Beginn an vorne dabei zu sein. Für das schwierige Unterfangen des neuerlichen Anlaufes zum Aufstieg in die ADEG-Liga, liegt es aber auch an uns Fans, schon vom Start weg unseren GAK mit jener Motivation und Begeisterung zu unterstützen, die uns in der letzten Saison ausgezeichnet haben.
Schenken wir der Mannschaft und dem Trainerstab das Vertrauen, honorieren wir aber auch den Einsatz der Vereinsverantwortlichen und beweisen wir es uns und allen Anderen:
"Wir sind wieder eine Familie"